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Inhalt: |
125 mm 2A46M
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[100 mm D-10]
[105 mm L7] [105 mm M68] [105 mm M-57] [115 mm U-5TS] [120 mm L11] [120 mm Rh] [120 mm F1] [125 mm 2A46] [152 mm M81]
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Die russischen Panzerkanonen 2A46 ( Kanone D-81TM ) und 2A46M 2A46M Im
Jahre 1984 wurde die 2A46 im Ekaterinburger Werk Nr. 9 erstmalig
einer größeren Modernisierung unterzogen. Im Verlauf des Truppendienstes
und auch verschiedener Kriegseinsätze hatte sich abgezeichnet,
dass die 2A46 nicht mehr dem Stand der internationalen Kanonenentwicklung
entsprach. Inzwischen hatten die russischen Kampfpanzer modernste
Feuerleitanlagen erhalten, wie beispielsweise der T-80U, unten
im Bild, der mit dem Zielfernrohr
1G46 ausgestattet ist. Ganz besonders
wurde die nicht mehr konkurrenzfähige Streuung bemängelt, sowie
der immer noch relativ hohe Rohrverschleiß. Letzteres stellte
an die Waffeninstandsetzung hohe Anforderungen, da zum Wechseln
des Rohres der 2A46 der Turm angehoben werden musste, was die
erforderliche Zeit wichtige technische Daten der 2A46M:
Die
verschiedenen Modifikationen der 2A46M unterscheiden sich nur
in wenigen Details. Die erste Version, die 2A46M wurde 1984
in den Truppendienst übernommen und wurde in die T-72 und weit
später auch in die ersten T-90 eingebaut. Wegen der notwendigen
Anpassungen an die Feuerleitanlage, den Waffenstabilisator und den Ladeautomaten
werden den 2A46M unterschiedliche Zusatzindexe angehängt. Für
den T-80U ist das die 2A46M-1, später wurde für den Lenkwaffenverschuss
die 2A46M-2 im T-72 eingebaut. Im Jahre 2005 wurde die bisher
modernste Modifikation vorgestellt. Es handelt sich um die 2A46M-4,
die für die T-80 Serie vorgesehen ist und die 2A46M-5, die im
T-90S eingebaut wird. Dabei wurde nochmals die Rohrführung im
Wiegenrohr und die Qualität des Rohres verbessert. Verändert
wurde ebenfalls die Aufnahme der Rohrwiege in den Schildzapfenlagern
und die Geometrie des Rohres in Verbindung mit der Rücklaufeinrichtung,
um die Symmetrie der Kräfteverteilung beim Schuß zu optimieren.
Neue
Herstellungsverfahren senkten den Rohrdurchhang, verbesserten das
Schwingungsverhalten des Rohres und verminderten insbesondere die
Fertigungstoleranzen. So wurde für die Produktion der 2A46M Anfang der 80er
Jahre eine spezielle Maschine beschafft, die das Bearbeiten
des Rohres in vertikaler Lage zulässt, weil die bisherige Bearbeitung
in horizontaler Lage zu einem messbaren Durchhang der Rohres
während der Fertigung führte.
Es folgen einige Detailfotos. Das linke Foto zeigt den Verschlussblock auf der Richtschützenseite und die vor ihm liegenden Auswerferhebel. Die ovale Bohrung im Verschlussblock erlaubt einen Blick auf die vertikale Spannwelle des Schlagstücks der mechanischen Abfeuerung. Das zweite Foto zeigt die Seite des Kommandanten mit der beweglichen Ladeschale in der Öffnung zur Herausnahme des Verschlusskeils. Beim Schließen des Keils wird die Ladeschale arretiert. Beim Vorlauf trifft die Arretiereinrichtung auf den länglichen weißen Anschlag, läuft an dessen Keil auf , wird entarretiert und kippt beim Öffnen des Verschlusses in die Arbeitsposition. Bild 3 zeigt einen Blick auf die Übertragungseinrichtung für die elektrische Abfeuerung wie sie bereits bei der 2A46 beschrieben ist. Bild 4 ermöglicht einen Blick unter das Bodenstück. Hier sind die Baugruppen der elektromechanischen Abfeuerung, darunter der Zugmagnet und die Übertragungsmechanik, untergebracht. Am oberen Bildrand sind die linke untere Rücklaufbremse und der Luftvorholer erkennbar. Wegen der sehr ungünstigen Kraftzüge beim Öffnen des Verschlusses wurde für die 2A46M eine bequemere Möglichkeit entwickelt. Sie wird auf den folgenden Fotos demonstriert. Das erste Foto zeigt den Öffnerstock in seiner Ausgangslage eingeschoben und arretiert. Zum Öffnen wird die Sperrnase nach unten gedrückt und der Öffnerstock herausgezogen. Mit zwei Zügen, mittleres Foto, kann nun der Kommandant den Verschluss ohne großen Kraftaufwand öffnen. Das rechte Foto zeigt diese Einrichtung im Detail. Am oberen Bildrand ist auch der schwarze Hebel erkennbar, auf den die manuelle Wiederspanneinrichtung mit ihrem oberen Hebel einwirkt. Die nächsten Fotos zeigen die Rohrwiege der Kanone. In diesem Bereich wurden eine große Zahl Verbesserungen realisiert, die speziell das Schwingungsverhalten des Rohres beim Schuß nachhaltig beeinflussen. In den Fotos ist gut erkennbar das Wiegenrohr mit den großen runden Spannmuttern vorn und hinten an der Oberseite. Sie gewährleisten eine spielfreie Bewegung des Rohres in der Wiege und verhindern somit unerwünschte Schwingungen. Die schwarzen Stahlblöcke an den Seiten der Wiege enthalten die Schildzapfenlager, die ebenfalls verbessert wurden. Die Stahlblöcke werden beim Einbau der Waffenanlage in die Gegenlager in der Walzenblendenöffnung des Turms eingeführt, wie auf dem zweiten Foto ersichtlich. Das dritte Foto zeigt die untere Seite des Wiegenrohres. Es sind die Verschraubungen der Zugstangen der Rücklaufbremse und des Luftvorholers erkennbar. An der rechten Seite im dritten Bild ist ebenfalls der Befestigungspunkt für den Arbeitskolben des Hydraulikzylinders der Vertikalstabilisierung angeordnet. Das rechte Foto erlaubt noch einmal einen Blick auf das Wiegenrohr von der rechten Seite. Großes Augenmerk wurde bei der Modernisierung auch dem Rohr gewidmet. Wegen des hohen Rohrverschleißes, der nicht unwesentlich durch die Zusatztreibladung der APFSDS-Geschosse hervorgerufen wird und zur Auswaschung des Rohres führt, wurde die Möglichkeit geschaffen, die Rohrinnenwandung mit einer Hartverchromung zu versehen. Zur Erhöhung des Druckaufnahmevermögens werden die Rohre genauso der Autofrettage unterzogen, wie es bei der deutschen 120 mm Kanone bereits üblich war. Der Mündungsring ist auf dem ersten Foto mit einem schützenden Lack überzogen. Am Mündungsring fehlen noch die vier kreuzförmig angeordneten Einhiebe für die Justierung der Kanone auf ein entfernt gelegenes Ziel. Nach dem Werksanschuß werden dann üblicherweise noch die kyrillischen Buchstaben für "P" oder "PR" eingeschlagen, was auf den Anschuss hinweist. Das mittlere Bild zeigt die festen Marken der Feldjustiereinrichtung an der Rohrmündung. Dahinter sind Nasen erkennbar, an denen der neue Kollimator der optischen Feldjustieranlage angebracht werden kann. Die mechanische Feldjustiereinrichtung wird bei einem festen Erhöhungwinkel des Rohres von den Justiermarken des Zielfernrohres abgedeckt, Abweichungen können dann Bedarfsweise nachjustiert werden. Das rechte Foto erlaubt einen Blick durch das Bodenstück, den Ladungsraum und den Rohrkanal. Hier ist auch die Anordnung der beweglichen Ladeschale gut erkennbar. Abschließend zwei Detailfotos. Sie zeigen den festen Abweiser mit der Aufnahme der Hülsenfangeinrichtung an der 2A46M-5 für die automatische Ladeinrichtung des T-90S. Das zweite Foto zeigt die Erhöhungslibelle für das Schießen aus gedeckter Feuerstellung oder für das Schießen aus Feuerstellungen nach vorbereiteten Anfangsangaben bei Nacht oder schlechter Sicht. In der Normlage ist die Libelle in der Turmnische hinter dem Kommandantensitz befestigt um sie vor Beschädigung zu schützen.
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